Natur Pur – Wald erleben

ASMC im NWWF Camp

Es war mal wieder an der  Zeit rauszugehen. Der Anlaß diesmal: das Wald-Survivalcamp NWWF im saarländischen Marpingen. Wir konnten die Veranstalter von „Natürlich Wildsein Waldsein Freisein“ bei einem Outdoor Kurs begleiten und haben einige Eindrücke und Fotos für euch mitgebracht.
Eine Stunde vor Beginn am Lager eingetroffen, blieb noch etwas Zeit die Örtlichkeit zu erkunden und sich einen Überblick über das schöne Waldstück zu verschaffen, das die nächsten Stunden der Dreh- und Angelpunkt des Survivaltags werden sollte.

Beim Herumschlendern und Aufnehmen der ersten Fotos waren dann auf einmal Motorengeräusche zu hören und ein Geländewagen samt Anhänger näherte sich dem fast  schon versteckt gelegenen Waldstück.. Einer der Trainer, übrigens zertifizierter Waldpädagoge, traf ein und schaffte Material ran. Kurz danach war das Team komplett und nach dem Ausladen trudelten dann auch die ersten Teilnehmer ein: zwei Mädels aus dem Pott und eine Kleingruppe von 3 Jungs aus dem Frankfurter Raum, sowie mit kurzer Verspätung auch ein versprengter Luxemburger Outdoor-Fan.

Jeder nur einen Baum

Nach der Vorstellungsrunde und einem erklärenden Rundgang durch das Lager ging es auch schon mit Thema 1 los: der Bau des Unterschlupfs für die Nacht.
Um eine realistische Survivalsituation zu simulieren, wurde die einfachste Form der Notunterkunft gewählt, die man ohne Hilfsmittel bauen kann: eine Laubhütte. Die Teilnehmer standen im Halbkreis um den Trainer und lauschten den Tips und Aufbauhinweisen. Und schon ging es los mit Holz sammeln, Laub zusammentragen und das Ganze koordiniert zu einem Unterschlupf werden zu lassen. In Teamarbeit und in lockerer Atmosphäre ging das dann recht flott.

Bilder des Aufbaus und den Vorbereitungen seht ihr in der folgenden kleinen Galerie

 

Ich habe Feuer gemacht

Stimmt so im Grunde ja gar nicht, denn dieses Mal hatte ich genug Zeit mich meiner eigentlichen (beruflichen) Aufgabe zu widmen und über den Event aus den verschiedensten Perspektiven zu berichten, statt selber mitzuwirken.

Wie die Abschnittsüberschrift schon vermuten lässt ging es im Folgenden um das Thema Feuertechniken. Den Teilnehmern wurden mehrere Varianten vorgestellt, exakt erklärt und vor allem vorgemacht. Zundervarianten wie Birkenrinde, Kienspan und der Klassiker die Damenbinde durften da natürlich nicht fehlen.

 

Mit Hilfe von Feuerstahl, Flint und dem passenden Zunder wurde die Grundlage für das wärmende, und für die Nahrungszubereitung notwendige, Feuer gelegt.  Jeder Teilnehmer konnte verschiedene Möglichkeiten ausprobieren und so direkt ein Gefühl dafür bekommen, welche Methode wie funktioniert und merkte schnell, wieviel nützliches Material in der Natur mit wachsamen Augen zu finden ist.

Eine abgefahrene ultraportable Kaffeemaschine war übrigens auch dabei:

 

Karten lesen mit dem Kompass

Wann liest man heutzutage noch Karten? Jeder benutzt sein Smartphone zum Navigieren, Restaurants, Unterkünfte, Sehenswürdigkeiten werden per App ausgewählt und der Weg dorthin mit Sprachansage unterstützend geführt bis zum Ziel.
Beim Teil „Orientierung“ ging es aber um genau die Basic-Skills die heutzutage quasi kaum jemand mehr vermittelt bzw.hat. Wie finde ich ein Ziel nur mit Hilfe einer Papierkarte und des Kompass. Das fängt bei der Einnordung der Karte ein, geht über die Standortbestimmung und schließlich bis zum Planen der Route und der Weg zum Ziel. Welches in diesem Fall eine Wasserquelle war, die die Teilnehmer auffinden sollten um die Trinkwasserversorgung zu gewährleisten.

 

   

 

Löffel, Topfschaber und Co. – Woodworking

Den Teilnehmern konnten danach noch mit Holz arbeiten und fingen nach einer kurzen Anleitung an sich einen Löffel bzw. Topfschaber zu schnitzen.
Hinweise zur Bearbeitung des Holzes und die richtige und sichere Führung des Schnittmessers/Werkzeugs brachten schon schnell erste Erfolge sehen und man erkannte was es später werden sollte 🙂

Hier ein anschauliches  Anleitungs-Video von Benjamin Claussner auf dessen Kanal ihr übrigens jede Menge interessante Videos zum Thema Kochen findet.

Einfach auf das Bild klicken um das Video zu sehen
Einfach auf das Bild klicken um das Video zu sehen

 

Kursangebot NWWF Camp

Es gab noch mehrere Programmpunkte, die ich aber nicht alle hier aufzählen möchte. Es soll ja schließlich spannend bleiben 🙂
Der Tag klang dann am Lagerfeuer aus und die Teilnehmer reisten zum Großteil wieder ab. Je nach gebuchtem Paket konnte man natürlich auch dort im Lager übernachten und die Nacht draussen verbringen. Es gibt quasi für jeden, abhänging von der vorhandenen Zeit und individuellen Interessen einige skalierte Pakete/Angebote aus denen man wählen kann.

Mehr Infos findet ihr unter der folgenden Adresse: NWWF Camp Kursangebote  Bilder unter: https://www.instagram.com/wild.wald.frei/

Und wie immer zum Abschluss die obligatorische Bildergalerie mit vielen Eindrücken und Momentaufnahmen des Survival-Tags:

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